System Tribe von Stefan Schultze Solo

2018 WhyPlayJazz (WPJ039), CD + MP3 Album Download

Erwartet am 7. September 2018

Stefan Schultze Solo »System Tribe«

Titelverzeichnis

  1. System Tribe  4:24
  2. Silva  3:45
  3. Culture Vulture  2:36
  4. Return  3:22
  5. Fracking  5:13
  6. Rooftop  1:36
  7. Tong-Gu  3:30
  8. Fade  12:55

Besetzung

Stefan Schultze (piano)

Produktionsdetails

All compositions by Stefan Schultze. Produced by Stefan Schultze for WhyPlayJazz. Recorded April 1st 2016 by Lukas Lohner at Loft, Cologne, Germany & April 2nd - 3rd, Berlin, Germany. Mixed and mastered by Christian Heck at Tonartstudio, Horrem, Germany. Photo by Dovile Sermokas. Design and artwork by Travassos.

„System Tribe“ ist gleichermaßen ein eindrucksvolles Statement wie ein schlüssiges Dokument für Schultzes originäres und sehr zeitgemäßes Komponieren und Interpretieren. Musik, die herausfordert und belohnt entsteht so. Nun überträgt er sein preisgekröntes Können in erstaunlicher Weise auch auf sein Debüt-Album als Solist.

Stefan Schulze überträgt sein Können in erstaunlicher Weise auch auf sein Debüt-Album als Solist. „System Tribe“ ist gleichermaßen ein eindrucksvolles Statement wie ein schlüssiges Dokument für Schultzes originäres und sehr zeitgemäßes Komponieren und Interpretieren. Dabei ist Schultzes schlüssiger Ansatz ein ganz und gar individueller. Er basiert auf einer plausiblen und sinnlichen Reaktion auf den Informationsoverkill unserer Zeit.
Jedes Stück auf diesem Album ist anders, und doch fügen sie sich, ganz wie es der Titel des Albums verspricht, schließlich zu einer außergewöhnlichen Einheit. Die realisiert Schultze mit traditionellem Pianospiel, mit ausgetüftelten Präparationen seines Instruments, blubbernden Sounds des Fender Rhodes, spezieller Mikrofonierung und nur wenigen Overdubs.
Immer neu bleibt Stefan Schultze bei seiner Sache, eindringlich, emotional, suggestiv, strukturbewusst und ohne dabei das Publikum zu vergessen.
Musik, die herausfordert und belohnt entsteht so, Musik, die melodienselig kontemplativ sein kann und minimalistisch insistiert, die aber auch mit Steigerungen bis hin zu Mustern offensiver Rockmusik verblüfft oder mit Klangmodifizierungen hin zu maschinenhafter Verfremdung. Es geht um Formgebung, Charaktere und Nuancen, um ein produktives Zusammentreffen von Zartheit und peitschend forcierter Attacke, um die Balance von Laut und Leise bis hin zum nur um jeweils einen Ton geänderten Akkord in „Fade“, dem mutigen, sparsam ausgedehnten Finale des Albums.
Dieses Album führt vor, dass und wie es sich lohnt, sorgsam mit einzelnen Partikeln umzugehen. Es passiert etwas auf dem Weg vom Ausgesetzt sein zur forschenden Anverwandlung. Diese überraschende Einspielung macht mit tragfähiger Logik das Überbordende entlang eines roten Fadens fassbar.

Konzerte

2018

Reviews

So sind doch Menschen, so ist Kunst, so ist ein starkes Statement! Man spürt, dass die Musik aus dem Genuss am spielen entstanden ist, sehr ansteckend und unprätentiös! Das schafft Platz und eine grosse Empathie zum Zuhörer! Elektronik-Sounds im Kopf, akustisch umgesetzt, wunderbar zeitgemäss, und eine bereichernde Abwechslung zur Flut an Techno-Art Alben.

Claudio Puntin