PHILM is alert and wide awake. PHILM plays music of our time. Intelligent, direct and gripping - a statement. PHILM’s sound is shaped by a wonderful simultaneity of musical actions. The music creates an irresistible maelstrom with great rewards for the listener in its wake.
Along with Hyperactive Kid and TAU, PHILM is the third project which the Berlin-born and -based Tenor Saxophonist Philipp Gropper heads as a leader. His compositions are a distillate of ideas which, like in a particle-accelerator, are unleashed to collide and react with one another. The music has a distinct and almost obsessive rhythmical focus: there is great clarity in the ideas and they will stay with you.
Philipp Gropper has developed a unique style of his own which is characterised by his choice of sound and note-material as well as by the clear ideas he has developed about the role of a tenor player in a given musical and band context. This level of reflection and clarity about the instrument’s role in a band is rare - especially among tenor saxophonists. Gropper has the technical flexibility to fulfill any possible role in any given moment.
This powerful arsenal is a result of his many years with the bass-less trio HYPERACTIVE KID, a working process he seamlessly carries over into this group.
With Oliver Steidle, Elias Stameseder and Andreas Lang, Gropper has gathered a group of remarkable musicians for the realisation of his ideas. They are strong enough to stay in control of the trance-like states reached by some of the compositions and yet flexible to handle them playfully. They give each composition what it needs while they retain their personal sound in the process. This is a new level.

Releases

Philipp Gropper’s Philm »The Madman of Naranam«

The Madman of Naranam
Philipp Gropper’s Philm

2015 WhyPlayJazz (RS018)
CD + MP3 Album Download

Track listing

  1. Madman of Naranam  7:07
  2. Quintuplets 3  2:39
  3. Photostomias Guernei (The Deep)  6:46
  4. Quintuplets 7  2:59
  5. Ze  5:49
  6. 2nd Try  6:32
  7. Quintuplets 5  2:36
  8. Für die 68er  7:49
  9. 01101010010  3:49
Philipp Gropper’s Philm »Licht«

Licht
Philipp Gropper’s Philm

2012 WhyPlayJazz (RS007)
CD + MP3 Album Download

Track listing

  1. Synthesizer  6:15
  2. Licht  7:51
  3. 2:22  7:04
  4. Robot  7:12
  5. Club 49  9:36
  6. Epilog  6:08

Concerts

2016

  • Sep 10, 2016 - Zürich, CH @ Gamut Festival
  • Oct 19, 2016 - Hamburg, DE @ Golem
  • Oct 20, 2016 - Rom, IT @ Alexanderplatz Jazz Club
  • Oct 21, 2016 - Palermo, IT @ Real Teatro Santa Cecilia
  • Oct 22, 2016 - Catania, IT
  • Oct 24, 2016 - London, GB
  • Oct 25, 2016 - London, GB @ Vortex
  • Oct 26, 2016 - Copenhagen, DK @ 5E
  • Oct 27, 2016 - Odense, DK @ Dexter

2017

  • Feb 14, 2017 - Luzern, CH @ Kleintheater
  • Feb 20, 2017 - Baden, CH @ Isebähnli
  • Feb 23, 2017 - Berlin, DE @ Zig Zag Jazz Club
  • Oct 27, 2017 - Lisboa, PT @ Hot Club
  • Oct 28, 2017 - Lisboa, PT @ Hot Club

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Audio/Photos/Videos

Reviews

Saxofonist Philipp Gropper ist fest verwurzelt in der Berliner Szene und schreibt sein Konzept fort. Die Jazzgeschichte wird nicht zitiert, sie irrlichtert höchstens durch seine dichten Kompositionen, die ein exzellentes Quartett wach, temposcharf und eng verzahnt umsetzt. Die Musik ist ebenso diszipliniert wie spontan, sie wendet ihr Material um und um, auf dass es kaleidoskopisch schillert. Das Thema- und Chorusprinzip weicht einem hohen Abstraktionsgrad, und es ist die Kunst der Band, den mit Sinnlichkeit aufzuladen. Die Details addieren sich zu einem funkelnden Fluss. Es geht nicht um Virtuosität, die ist Voraussetzung dieser komplexen Klänge, die neuerdings mit dem österreichischen Pianisten Elias Stemeseder einen mit Vitalität und Fantasie schlicht sensationellen Mitspieler haben, der das Programm zu neuen Höhen führt.

Dr. Ulrich Steinmetzger, Leipziger Volkszeitung

The music presents a set of passionate statements, beautifully crafted by their composer and wonderfully executed by the quartet, which combines four individual talents into a fresh amalgam, where the total is greater than the sum of its parts. Since I'm already familiar with Gropper, Lang and Steidle from other recordings, it is Wilk who is the nicest surprise of this album, playing some superbly imaginative lines and proving to be pianist definitely worth following in the future. Lang plays his usual wonderful bass staccatos and keeps the rhythm section as an integral part of the collective improvisation. Steidle, who is another veteran on the German scene and has a fine reputation as a highly imaginative and gifted drummer justifies his standing in full.
Although most of the music is improvised, it has a strong melodic ingredient, sometimes clearly noticeable but most of the time only present subconsciously. This music has a clearly defined direction and a sense of purpose, which many Free Jazz / Improvised Music recordings simply lack completely. To be completely free and unrestrained within specified harmonic and melodic boundaries is a much more sophisticated form of expression than complete tonal anarchy, something free improvisers tend to forget.
Overall this is an excellent debut group effort and I'm looking forward to hearing more from where this music came from, hopefully soon!

Adam Baruch, adambaruch.com

Gropper inszeniert seine Musik wie einen spannenden Spielfilm, dessen Drehbuch unterschiedliche Erzählstränge zu einer schlüssigen Dramaturgie verbindet, die manchmal allerdings etwas überladen wirkt. Immer wieder verdichtet sich die Handlung und ein Akteur nach dem anderen übernimmt die Führung. Oft verändert sich die Szenerie schlagartig. Dann steigt die Spannung, die Atmosphäre nimmt an Intensität zu und das Tempo gewinnt an Fahrt. Wenig später kann die Musik wieder in gemächlicheres Fahrwasser einmünden und die Stimmung ins Beschauliche umschlagen. Philipp Gropper zieht alle Register. [...] Der Berliner spielt ein robustes Saxofon mit angerautem Ton, das sich ausdrucksstark durch die komplexen Strukturen schlängelt. Am Schlagzeug erweist sich Oliver Steidle als virtuoser Dynamiker, der selbst die kompliziertesten Rhythmen und vertracktesten Taktwechsel souverän ins Szene setzt. Der erst 24jährige Pianist Elias Stemeseder lässt dazu seine Finger über die Tasten tanzen, wobei deutlich wird, warum der junge Österreicher bereits vom amerikanischen Stardrummer Jim Black engagiert worden ist. Für ein sicheres Fundament sorgt Kontrabassist Andreas Lang. Sein vitales Spiel verleiht der Musik Druck und Drive.

Christoph Wagner, Schwarzwälder Bote

Rhythmische Blöcke, chromatische Staplungen – Philipp Gropper fährt zum Abschluss des zweiten Abends einiges auf mit seinen Mitmusikern, dem Bassisten Andreas Lang [...] sowie dem Schlagzeuger Oliver Steidle. Zu ihnen stößt als neuer Pianist der Band Elias Stemeseder, der jedoch abgebrüht alle Klangexperimente der Band mitmacht und bisweilen sogar durch seine Klaviersoli anführt. [...] wird durch die monumentale, bisweilen bewusst monotone Klangkulisse von „Philm“ jede noch so melodie-ähnliche Linie zum Ereignis. Andreas Langs Basslinien wirken hier wohltuend konturierend. Philipp Gropper ist ein fantastischer Saxophonist, der vor keinerlei Klangexperimenten, auch vor solchen, die an Tinnitus erinnern, zurückschreckt. „Philm“ – gewagt und gewonnen!

Bettina Bohle, jazzaffine.com, KollektivNights IX

Somehow, and this is the magic of Licht, Philipp Gropper’s Philm has found a way to reference the improvisational genius of Monk, without forgetting the sense of adventure that always powered his best work. Along the way, they’ve made his ambitions – not just his sound – their own.

Nick DeRiso, somethingelsereviews.com

Irgendwie kommt dieses Debütalbum überraschend. Denn der Saxophonist Philipp Gropper ist schon für eine so lange Zeit intensiv auf der Szene (zum Beispiel im Trio Hyperactive Kid) präsent, dass man vermuten könnte, er hätte bereits längst seine jazzmusikalische Visitenkarte abgegeben. Doch weit gefehlt. Erst jetzt, im September 2012, hat der 1987 in Berlin geborene Musiker seine erste CD als Leader, „Licht“, veröffentlicht, die er mit seinem skandinavisch-deutschen Quartett mit dem schrulligen Namen Philm aufgenommen hat. Darauf legen die vier Musiker – neben Gropper sind auch noch der dänische Bassist Andreas Lang, der norwegische Pianist Håvard Wiik und der Berliner Schlagzeuger Oliver Steidle zu hören – eine unter die Haut gehende, prickelnd emotionale Improvisationsmusik vor, die ihre Wurzeln in der europäischen Musikkultur nicht verleugnen möchte, dennoch stets auch rüber in die USA linst. „Je länger ich Musik mache, desto wichtiger ist mir und desto klarer nehme ich wahr, was Musik, was eine Band transportiert, welche Botschaft von Ihr ausgeht“ erklärt der Saxophonist. Doch in Groppers mitreißendem Modern Jazz werden die Botschaften nicht in eine fixierte Sprache übersetzt. Die Geschichten, die dieser Vierer so eloquent zu erzählen weiß, scheinen als akustische Bilder in einem Storyboard flüchtig skizziert zu sein: fragmentarisch, disparat und heterogen. Daraus entwickelt sich im Zusammenspiel des Quartetts ad hoc eine moderne Jazzmusik, die gleichermaßen Geschichtsbewusstsein transportiert wie Wege in die Moderne zeigt, die hochemotional, reif und gehaltvoll ist. Das die vier Musiker virtuos auftrumpfende Instrumentalisten sind, das versteht sich von selbst. Vor allem jedoch besitzt Gropper auf dem Tenorsaxophon einen so ursprünglichen, so archaischen und dringlichen „Cry“, der direkt, ohne Umweg und Übersetzungshilfe, die Seele berührt.

Martin Laurentius, Jazz thing #96

Wer facettenreichen Jazz mit Ecken und Kanten mag, der ist hier richtig.

Michael Brinkschulte, der-hoerspiegel.de

[...] Weder inflationiert er sich noch will er sich vordergründig anbiedern. Die Jazzgeschichte hat er verinnerlicht, immer wieder funkeln Spurenelemente seiner Altvorderen durch seine unvorhersehbaren Improvisationslinien. Doch das ist das Verblüffendste an diesem Quartettalbum mit Pianist Håvard Wiik, Bassist Andreas Lang und Schlagzeuger Oliver Steidle, wie abgeklärt und doch spontan, wie eigenständig und in sich logisch die sechs vertrackten Stücke des Bandleaders daherkommen.

Dr. Ulrich Steinmetzger, Leipziger Volkszeitung

Aber in der Hauptsache geht es hier um die Sophistication eines Musikers, dessen cool gedämpfter, reflektierter Ton sich tatsächlich am besten in Lichtmetaphern fassen ließe - schimmernd, flackernd, schummrig, durchscheinend, leuchtend. Für keines der Stücke genügt ihm ein simples ABC oder breitgetretener Solo-Tutti-Quark.

Bad Alchemy Magazin #75, Rigobert Dittmann

Philm perform a change between light and shadow, claustrophobia and blasted vastness. Tenor saxophonist Philipp Gropper, submitting the first release under his own name, is the author and genius behind it.
Gropper’s distinctive style that many listeners may be familiar with from the trio Hyperactive Kid finds it continuation in Philm. The sound is a combination of familiar jazz idols and his own vocabulary. This way he manages to develop a recognizable individuality, far from the academically cultivated sound and muffled or screaming “free jazz monotony”.
The elected fellow musicians are an exciting complement and supplement in the greenhouse of sounds.
The virtuosic, powerful, often temperate bass play of Andreas Lang offers a fundamental and attentive accompaniment. At the drums, Oliver Steidle many a time forms a unit with Andreas Lang but at the same time manages to break free. Whether soft pads or hard-edged drumfire – Steidle’s style is powerful, rough and classy at the same time. Both are grooving with a lot of “body” or deconstructing laboriously played passages.
At the piano, Håvard Wiik either makes for an exhilarating counterpoint or performs the necessary incorporation of the band’s sound. Wiik draws extensively on the entire jazz tradition. His play steps forward smoothly and eloquently but can turn into a mysterious, free and delightfully brittle sound.
The quartet is awake and responsive. For the listener composition and improvisation can be hard to distinguish from time to time. The overall very nested and nervous tracks develop harsh context changes. Delivering something beautiful, they are surprising and innovative.

Stanley Klifoth