Philm has evolved quite rapidly, over a relatively short time period, after coming together in 2012.

Most of its compositions possess a savage, careening precision, a targeted attack that sounds simultaneously untamed and exact. Angular tenor solos writhe in-between the legs of Gropper’s compositional structures, Stemeseder’s piano spiking and rolling, Steidle’s drums stuttering their rapid fire. There’s a cranky, clockwork procession, a lolloping, drunken pugilism, fists flailing, loaded with a fierce energy. The stream of themes usually have ongoing solos riding their backs, creating a sprung urgency, almost mechanoid in its persistence. A minority of the pieces are slower, more spacious and reflective. Here, there are sudden spiky outbursts, against a field of near silence.

Indeed, this music is exceptionally well-navigated. Again and again, Gropper creates a tension that strains against this anxious stick-work, issuing surprisingly soft tones, cool and reclined as he ladles tenor progressions across the disjointed rhythms.

Besides the onrushing linear flow, Philm make massive use of divergent rhythmic cells, sometimes ramming directly, at others criss-crossing to provoke a third momentum. It’s an exciting war between the cerebral beat-space and the gutsy, full-tilt hurtle.

Ultimately, Philm use Gropper’s themes as a way of goading the jazz language to its limits, whilst still retaining the structure and style of the classic quartet line-up. All four band members are highly sensitised, lashed to a convoluted framework, but frequently escaping into the unpredictable dark corners of improvisation.

Releases

Philipp Gropper’s Philm »Sun Ship«

Sun Ship
Philipp Gropper’s Philm

2017 WhyPlayJazz (RS038)
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Philipp Gropper’s Philm »The Madman of Naranam«

The Madman of Naranam
Philipp Gropper’s Philm

2015 WhyPlayJazz (RS018)
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Philipp Gropper’s Philm »Licht«

Licht
Philipp Gropper’s Philm

2012 WhyPlayJazz (RS007)
CD + MP3 Album Download

Concerts

2017

  • Oct 18, 2017 - Hamburg, DE @ Golem
  • Oct 20, 2017 - Köln, DE @ Stadtgarten
  • Oct 21, 2017 - Nordhausen, DE @ Cyriaki-Kapelle
  • Oct 22, 2017 - Nürnberg-Kalchreuth, DE @ Festival
  • Oct 26, 2017 - Coimbra, PT @ Salao Brazil
  • Oct 27, 2017 - Lisboa, PT @ Hot Club
  • Oct 28, 2017 - Lisboa, PT @ Hot Club
  • Oct 29, 2017 - London, GB @ Vortex
  • Oct 30, 2017 - Copenhagen, DK @ Jyderup Accordeontræf Festival
  • Nov 01, 2017 - Berlin, DE @ Sowieso

Sie sind Veranstalter und möchten Verfügbarkeit: auf Anfrage.

Audio/Photos/Videos

Reviews

Man kann dieser Musik, obgleich sie voller Brüche und Quertreibereien steckt, beim Wachsen zuhören und die überraschenden Eruptionen in dieser spröden, aber poetischen Klanglandschaft genießen wie den Ausbruch eines Geysirs.

Klaus Nüchtern, Falter 27/17

All four members of the quartet are obviously highly talented musicians, which is apparent outright. The individual statements as well as the collective interplays are all outstanding, with each musician being allowed enough space to show his chops. […] Personally I enjoy the ragged, odd and unexpected rhythmic aspect of the music on this album, which is truly fascinating and quite innovative. The ability of the musicians to keep the time together is obviously remarkable […] Overall this is a beautiful example of European Free Jazz at its best, with shows the renewed German Jazz scene, especially in Berlin but also in other parts of the country, revitalized by the tremendous young generation of players and open to international cooperation, like it once was in the golden 1960s and 1970s. What a joy!

Adam Baruch, adambaruch.com

Diese Band hat sich freigespielt von den Ahnen, doch Coltranes Geist des Transzendenten ist transformiert in die Gegenwart. Genau damit schält sich diese bemerkenswerte CD aus dem Alltagsgeschäft.

Ulrich Steinmetzger, Südkurier Konstanz

[...] catturante fisionomia di un quartetto dalle tensioni aperte, e esponente di consistente peso specifico del fronte polemico dell'Euro-jazz.

Aldo Del Noce, jazzconvention.net

This album is a fine masterpiece, which allows the audience a lot of room to breathe and to discover; with and without the names of the individual pieces.

Daniel Böker, freejazzblog.org

Grenzen werden ausgelotet, Sound und Metrik erscheinen immer wieder in anderem Licht auf „Sun Ship“ von Philipp Gropper

Reiner Kobe, Jazz Podium 7-8/2017

Diese CD ist wie ein Manifest. Wie in insistierenden Schleifen gräbt sich seine kompromisslose Dringlichkeit ein und wird immer plausibler, je öfter man es hört. Unbedingte Voraussetzung dieser überzeugenden und nicht schlicht Vorbilder oder Ahnen imitierenden Intensität ist eine über Jahre kontinuierliche Zusammenarbeit Gleichgesinnter. […] Groppers Band hat sich freigespielt von den Ahnen, doch Coltranes Spirit des Transzendenten, auf Höheres, Größeres Deutenden, ist transformiert in unsere Gegenwart.

Ulrich Steinmetzger, sonic 101, Juli 2017

Heavy music, but content with quality!

Vera Vingerhoeds, Bimhuis Radio

So selbstverständlich und locker im Gestus, zugleich hochkonzentriert, wie das Quartett vorgeht, ist das ein echt großer Wurf – sehr weit draußen.

Tim Caspar Boehme, taz, Kunstraum

Natürlich ist der Albumtitel „Sun Ship“ (WhyPlayJazz/NRW) eine Referenz in die Jazzgeschichte und verweist direkt auf eine wichtige Inspirationsquelle für den 1978 in Berlin geborenen Saxofonisten Philipp Gropper: John Coltrane, vor allem den der späten Phase kurz vor dessen Tod 1967.
Gropper geht es mit seinem Quartett PHILM um die Haltung und Energie, die auch und gerade auf der gleichnamigen Coltrane-Platte zu Tage treten. Es geht um die Freiheit in der Wahl der Mittel und Möglichkeiten, um die größtmögliche Emotionalität im Ausdruck. [...] Die vier Musiker experimentieren mit rhythmischen Überlagerungen, die ihre Entsprechungen in einem polyphonen Geflecht der Stimmen haben, das in einer Trias aus akustischem Flügel, Synthesizer und Tenorsaxofon gipfelt.

Martin Laurentius, jazzthing.de

In dieser Besetzung ist Philm nicht nur ein Projekt, sondern eine holistische Band, wie es sie in der deutschen Jazzlandschaft nicht allzu oft gibt. In den drei langen Tracks der CD treten die vier Individualisten gar nicht erst den Versuch an, ihren gemeinsamen Nenner zu definieren. Sie breiten die Arme aus und stecken den größtmöglichen, gemeinsam zu erobernden Raum ab, in diesem Fall recht unbescheiden den Weltenraum.

Wolf Kampmann, Jazz thing, Juni-August 2017

Der gemeinsame Philm-Sound markiert einen ihrer absoluten Höhepunkte, weil wie mit Händen zu greifen ist, dass dieses feste Ensemble Essenzielles einkreist und dabei in drei zyklischen Kompositionen des Bandleaders Gropper sehr nah aneinandergerückt agiert. Das hat ein Dräuen, Drängen und schichtweise sich Entwickelndes, ohne dass sich auf Erreichtem ausgeruht würde. Hier geht es um das Umspielen von emotionalen Kernen in Gruppenstärke, um rastlose Dringlichkeit in Splittertönen und Soundfindungen jenseits des Epigonalen. Die Geschichte der modernen Jazzentwicklung ist den Beteiligten bekannt, es geht jedoch darum, daraus für sich Wichtiges zu extrahieren. Insofern ist diese Musik ein Destillat.

Ulrich Steinmetzger, Leipziger Volkszeitung

'Who Owns The World?' Gute Frage, die dreimal gestellt wird. Die Gierigen? Der Mutige? Die Sanftmütigen? Die Philms kosten jedenfalls schon mal Gottes Lohn, der im Spaß an der Freud selber liegt, im enthusiastischen, apokatastasischen Vorgriff auf die Versöhnung überirdischer und infernalischer Schwingungen.

Rigobert Dittmann, bad alchemy 94

Philipp Gropper, Ende 30, gehört zu den prägenden Stimmen des aktuellen Jazz aus Berlin.

Tobias Richtsteig, SWR2 NOWJazz

Mit „Sun Ship“ gelingt Philipp Groppers Philm ein starkes Beispiel zeitgenössischer Jazz-Dringlichkeit. Die Band um den deutschen Saxophonisten setzt sich auf dem neuen Album mit komplexer Rhythmik auseinander. Trotzdem steht immer die Musik im Mittelpunkt. [...] Der Albumtitel ist eine kleine Referenz an John Coltrane. Trotzdem ist die Band mit ihrer Musik hart am Puls der Zeit. Metrik, Sound, Space und Grenzen ausloten verweben sich und durchmessen überraschende Klanggebiete.

Pirmin Bossart, jazz'n'more, # 3, 2017

Der Enddreißiger Gropper ist kein Mann für faule Kompromisse, so viel ist klar. Und er hat recht damit. Man hört es in seiner Musik. Die wirkt beim ersten Hören ungewöhnlich – und gleichzeitig strahlt sie eine große Entschiedenheit aus. Ja, genau so muss das klingen. […] Aber Schritt für Schritt, erst mal startet in Mai das Sun Ship durch, dieses unwahrscheinliche Album des erstaunlichen Quartetts Philm, des nie die Spannung sinken Iässt und tänzelt wie ein Boxer, das handgemachten Jazz mit Synthesizer und Distortion vereint – und das selbst in den Ruhepausen noch eine Überraschung aus dem Hut zaubert.

Tobias Richtsteig, Jazzthetik, Mai/Juni 2017

Der Jazz hat schon viele Facetten – «Philm» jedoch hat eine weitere Nische geöffnet. [...] Doch diese Bezeichnung wird der Sache nicht gerecht. Denn bei allen Freiheiten, die sich die Musiker nehmen, halten sie sich doch an ein kompositorisches Gerüst, bringen Struktur, Disziplin und Organisation ins Spiel.

Jörg Blunschi, Aargauer Zeitung

Saxofonist Philipp Gropper ist fest verwurzelt in der Berliner Szene und schreibt sein Konzept fort. Die Jazzgeschichte wird nicht zitiert, sie irrlichtert höchstens durch seine dichten Kompositionen, die ein exzellentes Quartett wach, temposcharf und eng verzahnt umsetzt. Die Musik ist ebenso diszipliniert wie spontan, sie wendet ihr Material um und um, auf dass es kaleidoskopisch schillert. Das Thema- und Chorusprinzip weicht einem hohen Abstraktionsgrad, und es ist die Kunst der Band, den mit Sinnlichkeit aufzuladen. Die Details addieren sich zu einem funkelnden Fluss. Es geht nicht um Virtuosität, die ist Voraussetzung dieser komplexen Klänge, die neuerdings mit dem österreichischen Pianisten Elias Stemeseder einen mit Vitalität und Fantasie schlicht sensationellen Mitspieler haben, der das Programm zu neuen Höhen führt.

Dr. Ulrich Steinmetzger, Leipziger Volkszeitung

The music presents a set of passionate statements, beautifully crafted by their composer and wonderfully executed by the quartet, which combines four individual talents into a fresh amalgam, where the total is greater than the sum of its parts. Since I'm already familiar with Gropper, Lang and Steidle from other recordings, it is Wilk who is the nicest surprise of this album, playing some superbly imaginative lines and proving to be pianist definitely worth following in the future. Lang plays his usual wonderful bass staccatos and keeps the rhythm section as an integral part of the collective improvisation. Steidle, who is another veteran on the German scene and has a fine reputation as a highly imaginative and gifted drummer justifies his standing in full.
Although most of the music is improvised, it has a strong melodic ingredient, sometimes clearly noticeable but most of the time only present subconsciously. This music has a clearly defined direction and a sense of purpose, which many Free Jazz / Improvised Music recordings simply lack completely. To be completely free and unrestrained within specified harmonic and melodic boundaries is a much more sophisticated form of expression than complete tonal anarchy, something free improvisers tend to forget.
Overall this is an excellent debut group effort and I'm looking forward to hearing more from where this music came from, hopefully soon!

Adam Baruch, adambaruch.com

Gropper inszeniert seine Musik wie einen spannenden Spielfilm, dessen Drehbuch unterschiedliche Erzählstränge zu einer schlüssigen Dramaturgie verbindet, die manchmal allerdings etwas überladen wirkt. Immer wieder verdichtet sich die Handlung und ein Akteur nach dem anderen übernimmt die Führung. Oft verändert sich die Szenerie schlagartig. Dann steigt die Spannung, die Atmosphäre nimmt an Intensität zu und das Tempo gewinnt an Fahrt. Wenig später kann die Musik wieder in gemächlicheres Fahrwasser einmünden und die Stimmung ins Beschauliche umschlagen. Philipp Gropper zieht alle Register. [...] Der Berliner spielt ein robustes Saxofon mit angerautem Ton, das sich ausdrucksstark durch die komplexen Strukturen schlängelt. Am Schlagzeug erweist sich Oliver Steidle als virtuoser Dynamiker, der selbst die kompliziertesten Rhythmen und vertracktesten Taktwechsel souverän ins Szene setzt. Der erst 24jährige Pianist Elias Stemeseder lässt dazu seine Finger über die Tasten tanzen, wobei deutlich wird, warum der junge Österreicher bereits vom amerikanischen Stardrummer Jim Black engagiert worden ist. Für ein sicheres Fundament sorgt Kontrabassist Andreas Lang. Sein vitales Spiel verleiht der Musik Druck und Drive.

Christoph Wagner, Schwarzwälder Bote

Rhythmische Blöcke, chromatische Staplungen – Philipp Gropper fährt zum Abschluss des zweiten Abends einiges auf mit seinen Mitmusikern, dem Bassisten Andreas Lang [...] sowie dem Schlagzeuger Oliver Steidle. Zu ihnen stößt als neuer Pianist der Band Elias Stemeseder, der jedoch abgebrüht alle Klangexperimente der Band mitmacht und bisweilen sogar durch seine Klaviersoli anführt. [...] wird durch die monumentale, bisweilen bewusst monotone Klangkulisse von „Philm“ jede noch so melodie-ähnliche Linie zum Ereignis. Andreas Langs Basslinien wirken hier wohltuend konturierend. Philipp Gropper ist ein fantastischer Saxophonist, der vor keinerlei Klangexperimenten, auch vor solchen, die an Tinnitus erinnern, zurückschreckt. „Philm“ – gewagt und gewonnen!

Bettina Bohle, jazzaffine.com, KollektivNights IX

Somehow, and this is the magic of Licht, Philipp Gropper’s Philm has found a way to reference the improvisational genius of Monk, without forgetting the sense of adventure that always powered his best work. Along the way, they’ve made his ambitions – not just his sound – their own.

Nick DeRiso, somethingelsereviews.com

Irgendwie kommt dieses Debütalbum überraschend. Denn der Saxophonist Philipp Gropper ist schon für eine so lange Zeit intensiv auf der Szene (zum Beispiel im Trio Hyperactive Kid) präsent, dass man vermuten könnte, er hätte bereits längst seine jazzmusikalische Visitenkarte abgegeben. Doch weit gefehlt. Erst jetzt, im September 2012, hat der 1987 in Berlin geborene Musiker seine erste CD als Leader, „Licht“, veröffentlicht, die er mit seinem skandinavisch-deutschen Quartett mit dem schrulligen Namen Philm aufgenommen hat. Darauf legen die vier Musiker – neben Gropper sind auch noch der dänische Bassist Andreas Lang, der norwegische Pianist Håvard Wiik und der Berliner Schlagzeuger Oliver Steidle zu hören – eine unter die Haut gehende, prickelnd emotionale Improvisationsmusik vor, die ihre Wurzeln in der europäischen Musikkultur nicht verleugnen möchte, dennoch stets auch rüber in die USA linst. „Je länger ich Musik mache, desto wichtiger ist mir und desto klarer nehme ich wahr, was Musik, was eine Band transportiert, welche Botschaft von Ihr ausgeht“ erklärt der Saxophonist. Doch in Groppers mitreißendem Modern Jazz werden die Botschaften nicht in eine fixierte Sprache übersetzt. Die Geschichten, die dieser Vierer so eloquent zu erzählen weiß, scheinen als akustische Bilder in einem Storyboard flüchtig skizziert zu sein: fragmentarisch, disparat und heterogen. Daraus entwickelt sich im Zusammenspiel des Quartetts ad hoc eine moderne Jazzmusik, die gleichermaßen Geschichtsbewusstsein transportiert wie Wege in die Moderne zeigt, die hochemotional, reif und gehaltvoll ist. Das die vier Musiker virtuos auftrumpfende Instrumentalisten sind, das versteht sich von selbst. Vor allem jedoch besitzt Gropper auf dem Tenorsaxophon einen so ursprünglichen, so archaischen und dringlichen „Cry“, der direkt, ohne Umweg und Übersetzungshilfe, die Seele berührt.

Martin Laurentius, Jazz thing #96

Wer facettenreichen Jazz mit Ecken und Kanten mag, der ist hier richtig.

Michael Brinkschulte, der-hoerspiegel.de

[...] Weder inflationiert er sich noch will er sich vordergründig anbiedern. Die Jazzgeschichte hat er verinnerlicht, immer wieder funkeln Spurenelemente seiner Altvorderen durch seine unvorhersehbaren Improvisationslinien. Doch das ist das Verblüffendste an diesem Quartettalbum mit Pianist Håvard Wiik, Bassist Andreas Lang und Schlagzeuger Oliver Steidle, wie abgeklärt und doch spontan, wie eigenständig und in sich logisch die sechs vertrackten Stücke des Bandleaders daherkommen.

Dr. Ulrich Steinmetzger, Leipziger Volkszeitung

Aber in der Hauptsache geht es hier um die Sophistication eines Musikers, dessen cool gedämpfter, reflektierter Ton sich tatsächlich am besten in Lichtmetaphern fassen ließe - schimmernd, flackernd, schummrig, durchscheinend, leuchtend. Für keines der Stücke genügt ihm ein simples ABC oder breitgetretener Solo-Tutti-Quark.

Bad Alchemy Magazin #75, Rigobert Dittmann

Philm perform a change between light and shadow, claustrophobia and blasted vastness. Tenor saxophonist Philipp Gropper, submitting the first release under his own name, is the author and genius behind it.
Gropper’s distinctive style that many listeners may be familiar with from the trio Hyperactive Kid finds it continuation in Philm. The sound is a combination of familiar jazz idols and his own vocabulary. This way he manages to develop a recognizable individuality, far from the academically cultivated sound and muffled or screaming “free jazz monotony”.
The elected fellow musicians are an exciting complement and supplement in the greenhouse of sounds.
The virtuosic, powerful, often temperate bass play of Andreas Lang offers a fundamental and attentive accompaniment. At the drums, Oliver Steidle many a time forms a unit with Andreas Lang but at the same time manages to break free. Whether soft pads or hard-edged drumfire – Steidle’s style is powerful, rough and classy at the same time. Both are grooving with a lot of “body” or deconstructing laboriously played passages.
At the piano, Håvard Wiik either makes for an exhilarating counterpoint or performs the necessary incorporation of the band’s sound. Wiik draws extensively on the entire jazz tradition. His play steps forward smoothly and eloquently but can turn into a mysterious, free and delightfully brittle sound.
The quartet is awake and responsive. For the listener composition and improvisation can be hard to distinguish from time to time. The overall very nested and nervous tracks develop harsh context changes. Delivering something beautiful, they are surprising and innovative.

Stanley Klifoth