Live At Bimhuis von Philipp Gropper’s Philm

2018 WhyPlayJazz (WPJ041), MP3 Album Download

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Philipp Gropper’s Philm »Live At Bimhuis«

Titelverzeichnis

  1. Sun Ship (Part 1)  9:45
  2. Sun Ship (Part 2)  10:49
  3. Ze  10:56
  4. Who Owns The World? (Part 1)  5:11
  5. Who Owns The World? (Part 2)  6:06
  6. J (Part 3)  5:13
  7. Licht  7:10

Besetzung

Philipp Gropper (tenor sax, composition), Elias Stemeseder (piano, synthesizer), Robert Landfermann (bass), Oliver Steidle (drums)

Produktionsdetails

Recorded July 30th, 2017 by Marc Schots at BIMHUIS, Amsterdam (Netherlands). Mixed and Mastered by Martin Ruch at Control Room Berlin (Germany). Design and artwork by Travassos.

»Live At Bimhuis« ist eine umjubelte Zwischenbilanz von Philipp Gropper’s Philm auf dem Weg zu immer neuen Höhen. Ein Statement von unverhoffter Dichte, durchgestalteter Dynamik, durchgehaltener Emphase und Sensibiltät in den Details. Direkt. Pur. Nah.

Philipp Gropper’s Philm ist unterwegs zu immer neuen Höhen. In Gruppenstärke hebt das Quartett ab und hält auch live sein berstendes Energielevel. Die Sommertour nach der Veröffentlichung von „Sun Ship“ brachte das auf die Bühnen. Ein staunendes Publikum in Moers, Dobbia und Ljubljana. Standing Ovations im Amsterdamer Bimhuis. Die Reise geht weiter.

Bevor ein komplettes neues Programm im April 2018 aufgenommen wird, erscheint der ungeschnittene Live-Auftritt des Amsterdam-Konzerts als Missing Link, als Dokument durchgestalteter Dynamik und durchgehaltener Emphase. Direkt. Pur. Nah. Was für eine Zwischenbilanz von unterwegs, was für eine wuchtige Schubkraft und welch eine Sensibiltät in den Details. Welch eine Neudeutung des Materials durch diese außergewöhnliche Band, die hier auch Stücke ihrer Vorgängeralben „Licht“ und „The Madman of Naranam“ neu interpretiert und ausleuchtet.

Philm formuliert Statements von unverhoffter Dichte und Konsequenz. Diese Musik wird immer plausibler in ihren insistierenden Schleifenbewegungen. Sie erreicht Essenzen und Kerne, weil sich ihr Drängendes prozesshaft offenbart und darum sinnfällig wird. Sie verschiebt Grenzen unseres Hörens mit dem Wissen, dass etwas erst dann richtig spannend wird, wenn es aufhört, beliebig zu sein.

Der Tenorsaxofonist ist auf seinem Weg mit Pianist und Synthesizerspieler Elias Stemeseder, Schlagzeuger Oliver Steidle und Bassist Robert Landfermann. Philipp Gropper schreibt für Charaktere, nicht für simple Erfüllungsgehilfen. Drängend, dräuend und dicht wächst das weit hinaus über eine bloße Summe seiner Teile zu einer kollektiven Kompaktheit auf immer wieder neuem Terrain, wo Abstraktion und Sinnlichkeit keine Gegensätze mehr sind. Schicht für Schicht ist das gefügt, damit neuer Raum gefunden und besetzt werden kann.

Hier sagt eine Band mit Dringlichkeit und aus einer inneren Notwendigkeit heraus, was zu sagen ist. Sie tut das kompromisslos und selbstbestimmt. Sie spricht mitten aus unserer Zeit, und das spürt der Hörer. Eine Sternstunde des deutschen Jazz. Mindestens.

Konzerte

2018

Reviews

[...] there is a lot of freedom and huge responsibility given by bandleader Philipp Gropper to his band mates. It has been a very pleasant surprise to listen to as each track takes one into a world of exciting improvisational mastery. It challenges, enthrals and showcases far wider musical influences offering a worldly perspective giving one pause for thought and reflection. It is an album that must be added to ones collection.

Eric Alan, All Jazz Radio Cape Town

Was heißt eigentlich heute Jazz? Gibt es zeitgemäßen Jazz, einen zeitgemäßen Sound, der weder altbacken und verstaubt klingt noch die Tradition verleugnet? Die beste Antwort auf die Frage liefert, wie ich finde, die ungemein kreative Berliner Jazzszene, zu der auch der Saxophonist Philipp Gropper zählt, mit seinem Quartett Philm. Das steht für einem im besten Sinne progressiven Jazz - kantig, rhythmisch vertrackt, ohne Scheu vor Dissonantem, gespeist von ganz vielen unterschiedlichen stilistischen Einflüssen [...]. Sunship, das ist der Titel des jüngsten, vielgelobten Studioalbums des Quartetts aus dem vergangenen Jahr und mit dem Material dieses Albums sind die vier auf Tournee gegangen, haben unter anderem ein Konzert im Amsterdamer Bimhuis gespielt [...]. Und es ist tatsächlich nochmal eine Spur intensiver, direkter und spannender dieser Musik sozusagen im Prozess mit ihrer Entstehung vor Publikum zuzuhören [...].

Johannes Kloth, SR2-Kulturradio/Jazz Now

While the lineup (and at times their improvisational approach) is reminiscent of the classical quartets of the 1960’s, Gropper maintains a modern feel. [...] The result is a near-perfect amalgam of the familiar and strange – the closer you listen, the more there is to hear. The jazz quartet format has been done so many times over the years that it takes something special in that vein for us to raise our heads and pay attention. Here, we have mostly-conventional instrumentation blending in numerous unconventional ways to produce a gem of a recording. Bravo.

Mike Borella, Avant Music News

Ebenso erhältlich

Rs038_4250459990315.main.2400
Sun Ship
Philipp Gropper’s Philm
(2017, CD)
Rs018_4050486927960.main.2400
The Madman of Naranam
Philipp Gropper’s Philm
(2015, CD)
Rs007_4050486070048.main.2400
Licht
Philipp Gropper’s Philm
(2012, CD)