Hütte & Guests Play the Music of Robert Wyatt von Max Andrzejewski's Hütte

2019 WhyPlayJazz (WPJ052), CD + MP3 Album Download

Erwartet am 4. Oktober 2019

Max Andrzejewski's Hütte »Hütte & Guests Play the Music of Robert Wyatt«

Titelverzeichnis

  1. The Duchess  4:30
  2. Little Red Riding Hood Hits the Road  3:19
  3. You You  6:13
  4. Little Red Robin Hood Hits the Road  6:21
  5. Cuckoo Madam  7:52
  6. Grass  5:23
  7. N.I.O  5:08
  8. Instant Kitten  2:44
  9. Starting in the Middle of the Day We Can Drink Our Politics Away  5:48

Besetzung

Johannes Schleiermacher (saxophone, flute, synth), Tobias Hoffmann (guitar), Andreas Lang (double bass), Max Andrzejewski (drums, vocals, arrangements), Cansu Tanrıkulu (vocals, fx), Jörg Hochapfel (organs, guitars, vocals)

Produktionsdetails

Recorded on 13. & 14. December 2018 at LowSwing Studio Berlin by Guy Sternberg Mixed and mastered in April 2019 at LowSwing Studio Berlin by Guy Sternberg All songs arranged and produced by Max Andrzejewski Robert Wyatt´s picture by Renaud Monfourny. Band picture by Dovile Sermokas. Design by Michael Schultz.

„This project is great for my sense of still being alive, knowing that these brillant young musicians look my way for a moment […] They have my profound gratitude.“ Robert Wyatt, eine der lebenden Ikonen alternativer Musik und Schöpfer „wärmender Outsider-Balladen“, freute sich über diese Auseinandersetzung mit seinem Werk. Eine überraschende und stimmige Annäherung an einen Antihelden.

Nun widmet sich Max Andrzejewski zum ersten Mal einem anderen Künstler: Robert Wyatt, Schlagzeuger und Gründungsmitglied von Soft Machine und Matching Mole, Vertreter der sogenannten Canterbury-Szene in den 60er und 70er Jahren. Seit seinem Fenstersturz 1973 ist er querschnittsgelähmt und danach von links wegen mit anrührender Stimme und einer wieder und immer wieder anderen Musik unterwegs. Ein Exzentriker, der bei aller gnadenlosen Analyse der Gesellschaft Humor und Ironie nicht vergisst. „Als ich das zum ersten Mal gehört habe“, erinnert sich Max Andrzejewski, „hat mich das sehr berührt.“ Zerbrechlicher Gesang, schrullige Arrangements und eine stets ein bisschen verwirrende Mischung der Instrumente. Da kam die Einladung der 42. Leipziger Jazztage zu einem britischen Tribute-Programm gerade recht. Andrzejewski entschied sich für Robert Wyatt, wohl auch weil er Parallelen zu seinen Hütte-Alben hörte und einen integren Bruder im Geiste. Dessen schnelle Brüche und harte Stilwechsel übertrug er in seine Sprache, und das zum Anlass komponierte Sextett blieb stabil über den Festivalauftritt hinaus. In neun Songs werden große Bögen gespannt, Ein Sound wird kreiert, der zurückverweist auf den Miles Davis von Bitches Brew. Farbenreich, detailscharf und fern des Epigonalen erkennt man die Musik der Originale wieder und hört sie doch vollständig neu. Die ausdrucksstarke Stimme Cansu Tanrıkulus raut die Songs weit jenseits des Cleanen auf, diese „revolutionären Lullabies“, die nicht funktionieren, wenn sie zu schön gesungen werden. Dazu erdiges Saxofon oder schwelgerische Flöten, ein stoischer Bass, Keyboardschwaden, punktgenaues Schlagzeug und Gitarrenlinien, wie man sie im Rock noch nicht gehört hat. Eine Mischung, die das Abgründige einfängt. Eine in vielen Farben schillernde Hommage.

Konzerte

2019

Reviews

Herausgekommen ist ein faszinierend intensives, naturgegeben schräg-kauziges, gleichsam aber zugängliches, immer also im allerallerbesten Sinne verschrobenes, höchstindividuelles Jazzalbum voller wunderbarer eruptiver wie lyrischer Momente, das sich (zu Recht) ganz tief vor dem Schaffen Wyatts verneigt. [...] – ganz großes Kino und ein ausdrücklicher Tipp!

Ingo Baron, drums & percussion

This project is great for my sense of still being alive, knowing that these brilliant young musicians look my way for a moment. Please thank them from me. They have my profound gratitude.

Robert Wyatt

Töne/Bilder/Videos


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(2017, CD)